Live-Demo von webentity beim 1E9 KI-Meetup in Muenchen
Heute war Sergej Gast beim Let's meet, AI, dem monatlichen KI-Meetup von 1E9 in deren Forum der Zukunft im Deutschen Museum auf der Muenchner Museumsinsel. Die Veranstaltung war ausverkauft.
Das Format ist bewusst entspannt: Pizza, Drinks, und ein Gast zeigt, was er mit KI baut. Kein Pitchdeck, keine Corporate-Hochglanzpraesentation. Nur ein echtes Gespraech mit einem neugierigen Publikum.
Was wir gezeigt haben
Sergej hat webentity live demonstriert. Der Kern der Demo: Sie beschreiben in einer Chat-Nachricht, was Sie brauchen, und KI-Agenten bauen es, optimieren es und lassen es wachsen, direkt verbunden mit Ihrem bestehenden Codebase. Das gesamte Unternehmen besteht aus Sergej und seinen Agenten.
Die Demo zeigte drei Dinge, die der Saal in Echtzeit sehen konnte:
- Chat-first Publishing. Eine neue Seite geht live durch eine einzige Telegram-Nachricht, passend zum bestehenden Design-System, ohne Code-Editor.
- SEO auf Autopilot. Agenten verbunden mit Google Search Console und Ranking-APIs, Inhalte mit echten Quellen, taeglich eingereichte Sitemaps, kontinuierliches Performance-Tracking.
- Die Zahlen. Von null auf 21 Top-10-Google-Rankings in 5 Wochen, 153 Seiten, 100/100 Lighthouse Score, alles gesteuert per Chat.
OpenClaw: die Infrastruktur dahinter
Ein Thema, das im Laufe des Abends aufkam: Die meisten im Publikum hatten noch nie von OpenClaw gehoert. Sergej hat es kurz erklaert. OpenClaw ist die KI-Agenten-Runtime, die webentitys Workflows antreibt. Man kann es sich als die Schicht vorstellen, die den KI-Agenten mit Tools, Dateien, APIs und Messaging-Kanaelen verbindet. In diesem Fall laeuft es auf einem Hetzner-Server, immer aktiv, und steuert alles von SEO-Cronjobs bis zur Veroeffentlichung neuer Inhalte per Telegram-Nachricht.
Fuer das Publikum hat das das Modell "eine Person plus Agenten" greifbar gemacht: Es steckt echte Infrastruktur dahinter, kein Cloud-Dienst, den jemand anderes kontrolliert.
Der Saal
Das Publikum war eine Mischung aus Gruendern, Entwicklern, Journalisten und Menschen, die schlicht neugierig darauf sind, wohin KI fuehrt. Viele gute Fragen kamen von Leuten, die einen agentischen Workflow zum ersten Mal live gesehen haben. Diese Energie ist immer der interessanteste Teil solcher Abende.
Wohin fuehrt das noch?
Wolfgang vom 1E9-Team hat Sergej gefragt, in welche Bereiche KI als naechstes vordringen wird. Die Antwort war klar: in alles, was digital ist. Nicht nur Websites und Marketing, sondern Gesundheitsdaten, Steuererklaerungen, Rechtsdokumente, Finanzplanung. Jeder Bereich, in dem Informationen durch strukturierte Systeme fliessen, ist ein Kandidat. Die Muster sind dieselben: Daten rein, Reasoning angewendet, Ergebnis geliefert, Mensch prueft das Resultat.
Die interessantere Frage ist nicht ob, sondern wann. Die meisten dieser Bereiche sind bereits teilweise digital. Die Infrastruktur ist vorhanden. Was in vielen Faellen noch fehlt, ist die Agenten-Schicht, die alles miteinander verbindet.
Weitere Events folgen. Wer webentity live erleben moechte: dranbleiben.
